Aktuelles


„Tipps rund um die Gartenlaube“

Wie soll die neue Laube aussehen? Was gibt es Wichtiges beim Bau zu beachten? Welches Material verwende ich ?

Bitte beachten: Wer im Kleingartenverein eine neue Laube stellen möchte, muss dies unbedingt vor Baubeginn beim Vorstand beantragen- siehe auch unsere Satzung.

Infos und Ideen gibt es hier:

Gartenhaus: Baugenehmigung, Bauweisen, Material


Mitgliederversammlung im Kleingartenverein am Jenzig

Am 21.04.2018 findet unsere jährliche Mitgliederversammlung ab 10 Uhr im Vereinsheim „Distelschänke“ statt. Einlass ist bereits ab 9.30 Uhr. Bitte meldet Euch mit der Gartennummer und Eurem Namen am Einlass vor Ort an. Wir bitten um rege Teilnahme.


„Bald kommt der Osterhase!“

Das lange Osterwochenende steht bereits schon vor der Tür. Wir wünschen allen Gartenfreunden ein erholsames Wochenende und eine erfolgreiche Eiersuche.


Bald heisst es bei uns wieder : „Wasser marsch“ !

Demnächst wird in unserem Gartenverein wieder das Wasser angestellt. Die Termine zu den jeweiligen Anlagenteilen, entnehmt Ihr bitte den Aushängen an den Toren. Fragen dazu stellt Ihr bitte ausschliesslich an die jeweiligen Interessengemeinschaft Wasser.  Vielen Dank!



Ausflugstipp im April:

Du und Dein Garten – Spezialmarkt im Egapark in Erfurt. Termin: 06.04.- 08.04.2018

Hier gehts zum Link:

Egapark Erfurt- Du und dein Garten


Die ersten Frühlingsboten sind schon da!

Durch die milden Temperaturen sind bereits jetzt schon die ersten Frühblüher zu finden:


Interesse an einem Kleingarten?

In unserer Anlage sind derzeit alle Gärten vergeben. Wer dennoch Interesse an einem Kleingarten in Jena Ost hat, kann sich gern beim Kleingartenverein am Talstein melden unter der Email-Adresse :

mitglieder@sparte-talstein.de

Unter dem Link findet Ihr die Beschreibung der derzeit verfügbaren Gärten:

Freie Gärten- Kleingartenverein Talstein e.V.


Gesundes neues Jahr !

Wir wünschen allen Gartenfreunden ein guten Start ins Jahr 2018!
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Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende – Schlußwort

Es war ein ereignisreiches, anstrengendes, aber auch schönes Jahr 2017 mit vielen Höhen und Tiefen. Deshalb möchten wir gern alles noch einmal für Euch zusammen fassen:

Es erfolgte die
– umfangreiche Renovierung und anschliessend die Wiedereröffnung der Gaststätte Distelschänke,
– die Neuwahl und Einarbeitung des neuen Vorstandes,
– Die Filmvorführung: „Der Jenzig- Das Matterhorn im Saaletal“,                                                                       – ein kleines Maibaumsetzen,
– die Teilnahme am „Tag der offenen Gärten“,
– die Aktion: „Marmeladekochen mit Kindern“,
– die Teilnahme am Wenigenjenaer Sommerfest,
– die Spendenübergabe an das Tierheim Jena,
– ein Arbeitseinsatz mit dem NABU Jena und zuletzt
– die Begehung unserer Gärten durch unsere Vorstandsmitglieder & Anlagenleiter.
– Nicht zu vergessen das jährliche Wasser An-und Abstellen, sowie das Stromablesen durch die jeweiligen Interessengemeinschaften.

Dies alles wurde nur möglich gemacht, weil viele unserer Vereinsmitglieder sich in Ihrer Freizeit ehrenamtlich engagiert haben.

Es gab dieses Jahr sehr viele schöne Aktionen, die viele Menschen begeistert haben, bei denen super als Team zusammen gearbeitet wurde. Es machte allen Beteiligten viel Spaß und es gab tolle Gespräche. Dafür möchten wir allen Mitwirkenden nochmals DANKE sagen.
Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen!

Und es gab auch schwierige Dinge, die man als Vorstand eines so großen Gartenvereines zu bewältigen hat. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Gartenbegehung – welche sicher nicht bei allen unserer Gartenfreunde Zustimmung fand, welche aber nötig ist, um die Einhaltung der Gartenordnung und des Bundeskleingartengesetzes sicher zu stellen.

Wir hoffen und wünschen uns für die Zukunft, dass wir uns gegenseitig noch mehr unterstützen, noch bessere Gartennachbarn sind, dem anderem Hilfe anbieten, wenn er vielleicht nicht alles alleine schafft und dass wir Probleme gemeinsam lösen.
Dass wir alle dabei mitwirken, den Jenzig und damit auch unsere Gärten für nachfolgende Generationen zu erhalten.

– Als Ganzes sind wir so viel stärker, als jeder einzeln für sich allein. –

In diesem Sinne, wünschen wir allen Gartenfreunden eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2018.

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Weihnachten steht vor der Tür!

Die Gartensaison ist nun um, die Beete sind umgegraben und die Gartengeräte haben ihr Winterquartier bezogen. Das Team vom Kleingartenverein am Jenzig wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest. Wir möchten uns hiermit bei allen bedanken, die uns in unserer Arbeit unterstützt haben. Vielen Dank dafür 🙂

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Vögel im Winter richtig füttern?

Welcher Vogel frißt denn nun was ? Der NABU hat dazu eine schöne Übersicht erstellt:

Tipps zur Winterfütterung von Vögeln- NABU
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Neues aus der Gaststätte „Distelschänke“ am Jenzig

Die Gaststätte Distelschänke ist jetzt auch auf Facebook zu finden: Distelschänke auf Facebook

Die Öffnungzeiten der Gaststätte sind derzeit:
Mittwoch-Freitag: 17-22 Uhr
Samstag: 17-22.30 Uhr
Sonntag: 11.30-21 Uhr
Montag/Dienstag: Ruhetag

Geänderte Öffnungszeiten nach vorheriger Absprache möglich bei Feierlichkeiten/größeren Gruppen.
Reservierungen werden gern während der Öffnungszeiten entgegen genommen unter der Telefonnr.:
03641 2248966 Herr Vasic und sein Team freuen sich auf Ihren Besuch.

Kurzprofil Distelschänke: vorwiegend italienische und deutsche Küche. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Nach Neugestaltung und Renovierung Anfang diesen Jahres ist die Gaststätte seit März 2017 unter neuer Leitung wieder geöffnet. Der Biergarten ist leider aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse derzeit geschlossen, wird aber bei angenehmeren Temperaturen wieder für Sie geöffnet sein. Ein großer Saal für ca. 80 Personen steht für Feierlichkeiten zur Verfügung. Gern unterbreitet Ihnen der Gastwirt Herr Vasic ein ganz individuelles Angebot. Da der Saal auch vom kleinen Gastraum abgetrennt werden kann, ist dieser auch für Sitzungen/Seminare ect. gut geeignet.


Derzeit keine freien Gärten in unserer Anlage.

Alle unsere Gärten sind nun vergeben. Wer dennoch Interesse an der Übernahme eines Pachtgartens hat, der kann sich gern auf unserer Warteliste eintragen lassen. Wir geben dann Bescheid sobald etwas frei wird. Dazu meldet ihr euch bitte bei Herrn Tischer per E-Mail unter:

Kleingarten-am-jenzig@gmx.de

Weitere Informationen zum Thema Übernahme eines Pachtgartens findet ihr hier:
Informationen zur Übernahme eines Pachtgartens


Spendenübergabe an das „Tierheim Jena“

Zum Wenigenjenaer Sommerfest am Camsdorfer Ufer wurden Spenden durch die Mitglieder des Kleingartenvereins für das Tierheim Jena gesammelt. Der vollständige Artikel ist auf thib24.de nachzulesen:

Link zum Artikel zur Spendenübergabe auf thib24.de

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Arbeitseinsatz im „NSG Johannisberg“

gemeinsamer Arbeitseinsatz von NABU Jena und Kleingartenverein am Jenzig am 14.10.2017 im NSG  Johannisberg, es soll eine Orchideenwiese des NABU gepflegt werden. Wer uns unterstützen möchte (Dauer ca. 3 h), kann sich gerne unter der E- Mail:   Kleingarten-am-jenzig@gmx.de    melden.
Treffpunkt:  14.10.2017 um 9:00 Uhr am Ratskeller in Altlobeda (bei der Feuerwehr)

Die Bilder zum Arbeitseinsatz gibts ab sofort in unserer Galerie.

NSG Johannisberg

NSG Johannisberg


Teilnahme am „Wenigenjenaer Sommerfest 2017“

Am 26. und 27.8. fand das Wenigenjenaer Sommerfest am Camsdorfer Ufer statt. Auch wir waren dieses Jahr wieder mit einem Stand vertreten und haben gezeigt, was Kleingärtner heute alles so machen. Es gab Obst/Gemüse frisch aus den Gärten unserer Gartenfreunde, selbstgemachte Marmeladen, Honig von unserem Imker Carsten Jesch und dieses Jahr erstmalig auch eine Kostprobe der Speisen aus der Gaststätte Distelschänke. Für die Kinder haben wir eine Malstrecke aufgebaut. Zudem wurden wieder fleissig Spenden für das Tierheim Jena gesammelt. Es waren 2 arbeitsreiche, aber wunderschöne Tage. Vielen Dank an alle, die uns dabei so unterstützt haben. Es war uns wiedermal ein Fest! 🙂

Wer nächstes Jahr dabei sein möchte, kann sich gern beim Vorstand melden.
Hilfe wird immer benötigt, ein großes Transportauto ebenfalls.

Alle Bilder zum Wenigenjenaer Sommerfest findet Ihr in unserer Galerie


AKTION: „Marmeladekochen mit Kindern“

Wie Obst richtig haltbar gemacht wird und wie man selber leckere Marmeladen herstellt, konnten die Kinder am 12.08.2017 bei uns lernen. Das Obst erhielten wir von unseren Gartenfreunden – frisch vom Strauch geliefert. Alle durften fleissig mithelfen: es wurde geschnibbelt, entkernt, gerührt, durchs Sieb passiert und abgefüllt. Das Beste durfte natürlich nicht fehlen: die Verkostung. Die Kinder konnten zudem Ihre ganz persönlichen Marmeladengläser bunt gestalten und mit nach Hause nehmen.
Mehr Bilder dazu findet Ihr in unserer Galerie


Tag der offen Gärten am 18. Juni

Der Kleingartenverein (KGV) am Jenzig e.V. hatte dieses Jahr als einzige Kleingartenanlage in Jena zum Tag der offenen Gärten seine Türen für Besucher geöffnet. FB_IMG_1497858947425Entsprechend groß war der Andrang. Das Motto der Kleingärtner am Jenzig lautete: „Rund um die Biene“: Es gab insgesamt drei Führungen zu je einer Stunde durch sieben der schönsten Gärten. Zu sehen gab es: Für Kinder eine Garteneisenbahn, den Imkergarten mit Schauvorführung und Honigverkauf durch den Imker Carsten Jesch (u.a. Jenzighonig). Die Tour endete im Vereinsgarten. Dort legten Vereinsmitglieder eine Eidechsenburg, Vogelnistkästen/Futterhaus, ein Igelhotel, ein Insektenhotel und einige Schautafeln mit vielen nützlichen Informationen rund um die Tiere an. Es gab Kaffee und frischen, selbst gebackenen Kuchen fürs leibliche Wohl. Wichtig uns Vereinsgärtnern: naturnahes Gärtnern ganz ohne Pflanzenschutzmittel, heimischen Tierarten Zufluchtsorte und Nisthilfen zu bieten und für ausreichend Nahrungsangebot zu sorgen. Für die Bienen und andere Insekten gibt es die Schmetterlingswiese, für Vögel wurde ein Futterhaus gebaut. Zu bestaunen gab es zudem den Obst- und Gemüseanbau der jeweiligen Gärtner sowie deren Blumen- und Blütenvielfalt. Alles wird liebevoll gehegt und gepflegt. Da Kleingärten (auch am Jenzig) immer beliebter werden – gerade bei jungen Familien – führen wir in unserem Verein Wartelisten für Interessenten. „Der Trend geht verstärkt zu eigenen Ernteerzeugnissen, viele berichten über ihre selbstgemachten Marmeladen. Frisches, schmackhaftes Obst und Gemüse zu ernten ist sehr beliebt. Außerdem möchten viele Eltern ihren Kindern die Möglichkeit geben, die Natur zu erleben und zu erfahren, wo welches Obst und Gemüse wächst und wie man es anbaut. Sehr viele Besucher nahmen an den Führungen teil, stellten Fragen und verweilten.“, erklärt Romy Hemmann vom KGV Am Jenzig.

Hier finden Sie weitere Impressionen vom Tag der Offenen Gärten am Jenzig:


„Maibaumsetzen in der Distelschänke“

Am 28.04.2017 wird unser kleiner Maibaum gesetzt. Der Rost brennt, schönes Wetter ist auch bestellt. Schaut doch mal vorbei. 🙂 Wir freuen uns auf ein gemütliches Beisammensein.
Die Bilder vom Maibaumsetzen findet Ihr in unserer Galerie


 Filmvorführung „Der Jenzig – Matterhorn im Saaletal“ von Uwe Germar

Am 24.03.2017 ab 19 Uhr zeigen wir in der Gaststätte Distelschänke am Jenzig den Dokumentarfilm „Der Jenzig- Matterhorn vom Saaletal“  von Uwe Germar. Um Voranmeldung wird gebeten. Unser Imker Carsten Jesch wir auch mit seinem Jenzighonig vor Ort sein.

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Wiedereröffnung der „Distelschänke“

Am 16.03.2017 wurde nach dringend notwendigen Renovierungsarbeiten und nach Pächterwechsel die Gaststätte Distelschänke am Jenzig wieder eröffnet. Der Gastraum sowie auch der Saal erstrahlen in neuem Glanz. Einige Arbeiten stehen allerdings noch an und sind bereits in Planung.

Der neue Pächter, Herr Vasic bietet vorwiegend italienische und deutsche Küche. Pizza gibt es frisch vom Steinofen.
Mehr Bilder zur Wiedereröffnung findet Ihr in unserer Galerie
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Die Saurier kommen…

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Quelle: Lutz Prager / OTZ


Buchtipp: Gärtnern mit Kindern

Kostenloses E-Book zum Thema Gärtnern mit Kindern

Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in Töpfen auf der Fensterbank – mit dem eigenen Anbau von Kresse, Erdbeeren und anderen Leckereien erhalten die Kinder einen kleinen Verantwortungsbereich, den sie hegen und pflegen können. Das Schöne an dieser Arbeit: Die Belohnung ist essbar. Vom Aussäen, über die Pflege bis hin zum Ernten – im E-Book gibt es viele hilfreiche Anleitungen und Tipps, wie Sie Ihre Kinder beim Gärtnern sinnvoll beschäftigen. Das Arbeiten und Spielen in der Natur weckt bei Kindern seit jeher die Neugier. Dies machen sich Eltern zunutze, indem sie den Nachwuchs zum Mithelfen beim Säen, Pflanzen und Gießen animieren. Auf diese Weise begegnen und lernen Kindern nicht nur Pflanzen- und Tierarten, sie eignen sich bereits wertvolle praktische Fertigkeiten an, die ihnen später im Leben zugutekommen.001

Ein Garten bedeutet Kreativität, denn Kinderhände lernen hier etwas zu gestalten. Zudem übertragen Sie Ihren kleinen Entdeckern Verantwortung, was deren Selbstständigkeit fördert. Durch das engagierte Wühlen, Sähen, Graben und Umtopfen kann der Nachwuchs weiterhin seinen Bewegungsdrang ausleben und gleichzeitig den sicheren Umgang mit unterschiedlichsten Werkzeugen erlernen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Familien ein Haus mit Garten besitzen oder nicht. Selbst auf der Terrasse oder dem Balkon benötigt man lediglich ein paar kleine Töpfe, ein wenig Substrat, eine Schaufel und eine Gießkanne, und schon kann es losgehen: Das E-Book zeigt, wie es geht. Neben einer ausführlichen Auflistung aller benötigten Utensilien, die beim Gärtnern benötigt werden, erhalten Eltern zudem interessante Anregungen für pädagogisch wertvolle Natur-Experimente.
Link: Der pädagogisch wertvolle Garten (E-Book)
Quelle und Bild: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.


Kleingartenverein am Jenzig übergibt Sach- und Geldspende an das Tierheim Jena am 15.10.2016

Jena. An diesem Sonnabend freute man sich im Tierheim Jena über den Besuch von Kleingärtnern des Kleingartenvereins „Am Jenzig“ e.V. Sie kamen, um ein Geheimnis zu lüften: Während des Wenigenjenaer Sommerfestes und während des Schenkfestes in Jena-Ost wurden Spenden gesammelt. Jeder, der ein Gläschen Honig – vom Jenzig – haben oder das Geheimnis der Schüttel-Gurke erfahren wollte, konnte dieses nur gegen eine kleine Spende tun.In verplombten Sammeldosen kam die Spende an. Alle staunten nicht schlecht, wie viel Geld zusammen kam: 255 Euro. Die Kleingärtner vom Jenzig fragten zudem, was im Tierheim noch benötigt werde. So wurden dringend benötigtes Futter, Waschmittel, Katzenstreu und etwas Spielzeug für die Katzen mitgebracht. Quelle:

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Quelle: Jördis Bachmann (TLZ)


Winterquartier fürs Stacheltier

In den letzten warmen Herbsttagen sind Igel besonders aktiv: Jetzt fressen sie sich für ihren langen Win­ter­schlaf dicke Fettreserven an. Gartenbesitzer können die Stacheltiere dabei unterstützen, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen: Belassen Sie ein paar unordentliche Stellen im Garten!

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die jungen Igel werden zum ersten mal aus dem Igelhaus geführt, hier im Kleingartenverein »Am Jenzig«

Igel gehören zu den besonders gefährdeten Tieren. Ihr größter Feind ist das Auto. Jährlich sterben etwa 500.000 Igel auf unseren Straßen. Dagegen nehmen sich die Gefahren eines kalten Winters bescheiden aus. Da Igel in der freien Wildbahn – die hauptsächlich von landwirtschaftlicher Monokultur geprägt ist – immer weniger geeignete Lebensräume finden, siedeln sie heute vor allem in Haus- und Kleingärten.

Gartenbesitzer können einiges dazu beitragen, damit sich die nachtaktiven Ein­zel­gän­ger wohl fühlen – und zwar nicht nur im Hinblick auf den Winter, sondern das ganze Jahr über. Ein igelfreundlicher Garten bietet ein paar wilde Stellen: Reisig- und Kom­post­hau­fen, Holzstöße, Hecken, Gebüsche und einheimische Wildpflanzen und Sträucher kommen Igeln sehr entgegen. Hier finden sie tagsüber ein ungestörtes Plätzchen zum Schlafen. Und hierhin können Sie sich auch für den langen Win­ter­schlaf zurückziehen.

Entschärfen Sie typische „Igelfallen“. Wenn Sie nicht abgedeckte Kellerschächte oder Wasserbecken mit steilen Ufern mit schräg gestellten Brettchen versehen, können die hineingestürzten Tiere aus eigener Kraft wieder herausklettern. Lebensgefährlich ist für Igel Rattengift und Schneckenkorn auf Metaldehyd-Basis – verzichten Sie darauf! Eine große Gefahr stellen zudem die heftig beworbenen Laubsauger dar: Wer achtlos und ohne sich zu bücken unter Büschen und Sträuchern „saugt“, riskiert die ver­steck­ten Tiere zu verletzen oder gar zu töten.

erster größerer Ausflug unser Igelfamilie

Machen Sie lieber – gerade als Vorbereitung für den Winter – das Gegenteil: Tragen Sie das Laub als Haufen zusammen oder harken Sie es unter die Hecke. Die Laub­hau­fen sind gute Verstecke und eine nie versiegende Nahrungsquelle, denn sie ziehen auch Asseln, Regenwürmer, Schnecken oder Käfer an. Zudem polstern die Igel ihre Winterschlafplätze mit Laub aus.

Noch bis in den Dezember hinein lassen sich Igel beim Herumlaufen beobachten – auch bei Kälte. Diese Tiere ins Haus zu holen, ist nicht nur falsch verstandene Tierliebe, sondern nach dem Bundesnaturschutzgesetz schlichtweg verboten. Eine Ausnahme gilt lediglich für hilfsbedürftige Tiere. Dazu zählen kranke oder un­ter­ge­wich­tige Igel beziehungsweise verwaiste Igel-Säuglinge. Eine einfache Faustregel: Ist der Igel kleiner als eine Grapefruit und irrt bei Dauerfrost oder Schnee im Freien herum, braucht er Hilfe. Einen solchen Igel aufzunehmen und zu versorgen, ist sinnvoll. Füttern Sie ihn bitte auf keinen Fall mit Milch – die Tiere bekommen dadurch Durchfall. Und kontaktieren Sie unbedingt einen Tierarzt oder eine Igelstation. Dort wird man Sie beraten, was das Stacheltier braucht, um durch den Winter zu kommen.

Quelle: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Bilder: Kleingartenverein »Am Jenzig«


 Bilder vom Wenigenjenaer Sommerfest findet Ihr in der Galerie

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Online-Informationsangebot „Umweltverträglicher Pflanzenschutz“

Welche Auswirkungen hat der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel in Haus- und Kleingärten auf die Umwelt und wie können Verbraucher und Verbraucherinnen dazu beitragen, diese zu vermeiden?

Ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt des Umweltbundeamtes (UBA) hatte deshalb zum Ziel, ein Online-Portal und eine Broschüre zu erstellen, die Antworten darauf geben. Neben den umweltrelevanten Nebenwirkungen chemischer Pflanzenschutzmittel standen dabei auch alternative und vorbeugende Maßnahmen im Fokus. 0001Der BDG stand dem Projekt als beratender Partner zur Seite. Im Rahmen des Projekts entwickelte das Projektteam das UBA-Internetportal  Pflanzenschutz im Garten (www.uba.de/garten-pflanzenschutz). Zudem wurden die wichtigsten Tipps  im UBA-Ratgeber „Gartenlust statt Gartenfrust“ zusammengefasst.

Quelle und Bild: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.


 

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Quelle: Thomas Stridde / OTZ


  TAG DES OFFENEN BIENENSTOCKS

Endlich ist es soweit. Unser Imker kommt zu uns und steht allen Interessierten für Fragen bereit. Alle, die gern erfahren wollen, wo unser Honig herkommt und wie es im Inneren eines   Bienenstockes aussieht, sind herzlich dazu eingeladen. Am 23. Juli um 10 Uhr ist Treffpunkt an der Distelschänke des Kleingartenvereins »Am Jenzig«. Unser Jenzig-Honig kann natürlich auch verkostet und vor Ort vom Imker gekauft werden. Der Honig wird auch zum Wenigenjenaer Sommerfest (27. und 28. August) angeboten.

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Pilzkrankheiten an Rosen

Rosen werden bei feuchter Witterung oft schon kurz nach dem Austrieb und auch während der Blüte von verschiedenen Pilzkrankheiten heimgesucht. Besonders häufig tritt ein Befall mit Echter Mehltau, Rosenrost und Sternrußtau auf. Der Echte Mehltau (Sphaerotheca pannosa) zeigt sich durch einen weißen, mehlartigen Belag an Blättern, Triebspitzen und Knospen. Befallene Blätter rollen sich zum Teil zusätzlich leicht ein. Der Rosenrost (Phragmidium mucronatum) hingegen verursacht gelb­oran­ge Flecken an der Blattoberseite und zunächst orangefarbene, später braunschwarze Pusteln, die so genannten Sporenlager blattunterseits. Stark erkrankte Blätter fallen vorzeitig ab.

Die aggressivste Pilzkrankheit an Rosen ist allerdings der Sternrußtau (Diplocarpon rosae): Nach einer Infektion entstehen an den Rosenblättern zunächst unregelmäßige violettschwarze, sternförmige Flecken mit ausgefranstem Rand. Anschließend werden die Blätter sehr schnell gelb und fallen ab.

Unerwünschter Besuch an Rosen: Rosenrost, Sternrußtau, Mehltau, Fotos: A. Vietmeier

Um eine Ausbreitung von Pilzkrankheiten an Rosen zu verhindern, ist es sinnvoll, erkrankte Blätter abzupflücken und zu vernichten. Bei Befall mit Echter Mehltau ist es außerdem hilfreich, einen leichten Rückschnitt der erkrankten Triebspitzen vor­zu­neh­men. Eine Bewässerung über Kopf sollte möglichst unterbleiben. Vor allem abends sollten die Rosen nicht mit Wasser benetzt werden.

Brennnesseljauche ist ein idealer Dünger und stärkt die Abwehrkräfte der Pflanzen. 1 Kilogramm Brennnesseln (idealerweise nur die Blätter) werden zerschnitten und mit 10 Litern Regenwasser in einem Behälter an einen warmen, sonnigen Platz gestellt. Gesteinsmehl mindert den unangenehmen Geruch. Wenn die Brühe nicht mehr schäumt und eine dunkle Farbe hat, ist sie fertig. Sie wird nun abgesiebt. Als wö­chent­li­cher Dünger wird die Jauche 1:10 mit Wasser verdünnt.BDG I

Werden neue Rosen gepflanzt, lässt sich einem Auftreten von Pilzkrankheiten auch durch eine entsprechende Sortenwahl (widerstandsfähige ADR-Rosen) bereits im Vorhinein vorbeugen. Der Standort für Rosen sollte zudem möglichst sonnig und gut durchlüftet sein.

Quelle und Bilder: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.


Nachhaltig gärtnern – ökologischer Gemüsebau im Kleingarten

Was Öko oder Bio ist bestimmt die EU. Die Mehrheit der Menschen geht davon aus, das Bio-Gemüse ohne Zuhilfenahme chemisch-synthetischer Dünge- oder Pflanzenschutzmittel (so genannte Pestizide) erzeugt wird und deshalb gesünder für den menschlichen Körper sind, als herkömmlich hergestellte Gemüsearten. Doch nur weil auf einem Produkt Öko oder Bio steht, wird es noch lange nicht ohne chemisch-synthetische Hilfsmittel produziert. Denn auch wenn man dies nur zu allzu gern annehmen würde: Fakt ist, das auch im allgemeinen ökologischen Landbau eine nicht eben kurze Liste chemisch-synthetischer Dünge- und Pflanzenschutzmittel zugelassen sind.BDG

Doch natürlich gibt es auch jenes Bio-Gemüse, das wirklich absolut ökologisch korrekt und gesund angebaut wird – Nämlich das  aus dem eigenen Garten. Denn hier weiß der Gärtner/die Gärtnerin immer ganz genau, womit und womit nicht das Gemüse gepflegt und aufgezogen wurde. Nur der ökologische Anbau im eigenen Garten garantiert mit Sicherheit, dass das Gemüse absolut frei von Pflanzenschutzmittelrückständen produziert wird. Genau aus diesem Grund erfreut sich Öko-Gemüse aus dem eigenen umweltfreundlichen Garten seit vielen Jahren enormer Beliebtheit.

Genau aus diesem Grund schreiben sich immer mehr Kleingärtnervereine den Bio-Anbau auf die Fahnen und verpflichten sich per Satzung zu herbizid- und pestizidfreiem Gärtnern.

Quelle und Bild: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.


 

Städte müssen grün wachsen

Deutschlands Städte wachsen stetig. Kleingärten sorgen dafür, dass wir nicht in Betonwüsten leben müssen, sondern auch Grün wachsen darf. Am Sonntag, den 12. Juni feiern rund eine Million Kleingärtner in Deutschland den „Tag des Gartens“ unter dem Motto „Wir machen Städte grüner“.0001

„Wer möchte, dass unsere Städte auch bei wachsender Bevölkerung lebenswert bleiben, kommt an Kleingärten nicht vorbei“, erklärt Peter Paschke, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG), dem Dachverband der deutschen Kleingärtner. „Die grünen Oasen sind weit mehr als ein Erholungsort für die Pächter. Sie sind Ausgleichsflächen für das Stadtklima, Orte zum Durchatmen für die Anwohner, Biotope der Artenvielfalt inmitten von Stein und Beton. Die Städte der Zukunft müssen Städte mit Kleingärten sein.“

Auf die weit reichende Bedeutung der Kleingärten für Deutschlands Städte und Gemeinden macht jedes Jahr der „Tag des Gartens“ aufmerksam. Zahlreiche der 14.800 Kleingartenvereine in Deutschland laden an diesem Tag ein, einen Blick in die kleinen Paradiese zu werfen und selbst zu erleben, wie viel Natur mitten in der Stadt blüht und wächst. Naturnahes Gärtnern steht bei den Kleingärtnern schon lange hoch im Kurs. Statt auf größtmöglichen Ertrag wird auf Qualität gesetzt: Das angebaute Obst und Gemüse ist dank des Verbotes chemischer Unkrautvernichter besonders gesund, viele Gärtner tragen mit dem Anbau alter Sorten zur Artenvielfalt bei. Gut ausgebildete Fachberater in den Vereinen sorgen dafür, dass auch Gartenneulinge alles Wissenswerte zum naturnahen Gärtnern lernen. Der BDG engagiert sich dafür, dass Kleingärten besonders in den Städten als unverzichtbare grüne Oasen wahrgenommen werden – und nicht etwa als potenzielles Bauland. Denn wachsende Städte, in denen nichts mehr wachsen darf, sind auf Dauer nicht lebenswert.

Quelle und Bild: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.


 

Bilder von unserer Maibaumfeier findet Ihr in der Galerie

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 Kleingartenverein »Am Jenzig« unterstützt Flüchtlingsfreundeskreis-West mit Sach-und Geldspende

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zur größeren Ansicht bitte auf das Bild klicken

Quelle: www.tlz.de


 

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Quelle und Link: www.TLZ.de


Tomaten: Besondere Sorten selber ziehen

Mehr als 3.000 Sorten der Tomate (botanisch: Solanum lycopersicum) soll es weltweit geben. Wer die Vielfalt der leckeren Früchte entdecken möchte, sollte besondere Sorten jetzt selbst zu ziehen. Denn die Auswahl an Saatgut ist sehr viel größer als die Auswahl an vorgezogenen Pflanzen.

BDGAlle Tomaten benötigen viel Licht und Sonne, daher ist Ende März die perfekte Zeit zu starten. Zur Aussaat werden flache Pflanzschalen mit Anzuchterde vorbereitet. Besonders nachhaltig lassen sich Pflanzschalen aus alten Zeitungen herstellen, Anleitungen für solche Paperpots finden sich im Internet. Nach dem Aussäen werden die Schalen mit einer durchsichtigen Kunststoffhaube oder Folie abgedeckt – so entsteht eine Gewächshausatmosphäre. Sobald die Sämlinge etwa fünf Zentimeter groß sind, werden sie in Einzeltöpfe gesetzt. Stehen sie hell und bei mindestens 20 Grad Celsius, entwickeln sie sich am besten. Nach den Eisheiligen Mitte Mai dürfen die Pflanzen ins Freie umziehen. Im Sommer ist es dann Zeit, die ganze geschmackliche Vielfalt der besonderen Tomatensorten zu genießen – von fruchtig süß bis säuerlich frisch.
Quelle und Bild: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.


Seltenes Tier oder Pflanze gesehen?

Fuchs beim Winterspaziergang in der Kleingartenanlage am Jenzig

Was nun mit den Bildern oder Beobachtungen? Na dann herzlich willkommen beim naturgucker. Ihr Netzwerk für alle Tier-, Pflanzen- und Pilzbeobachtungen weltweit … Naturgucken schafft Wissen und macht Spaß! naturgucker ist das soziale Netzwerk für Naturbeobachter und alle, die es werden wollen. Neben dem Datensammeln für den Naturschutz steht im Zentrum unserer Aktivitäten vor allem das Bestreben, mehr Menschen von der tollen Freizeitbeschäftigung Naturbeobachten und für die Natur zu begeistern! Jede veröffentlichte Naturbeobachtung ist eine gute Nachricht aus der Natur und  kann andere für Naturbeobachtungen begeistern! Zentraler Bestandteil der Webseite ist deshalb der freie Zugang zu allen Beobachtungen, Naturbildern und Beobachtungsgebieten weltweit. Jeder Besucher der Webseite kann diese Daten frei anschauen, filtern und gegebenenfalls auch zitieren. Wir wünschen viel Spaß dabei! Wir danken Herrn Harald Schnöde für die große Hilfe und Unterstützung.

Und hier der Link zum: Naturgucker-Kleingarten-am-Jenzig

Bilder oder Beobachtungen sendet ihr an: Kleingarten-am-jenzig@gmx.de


 Obstbaumschnittschulung

IMG-20151102-WA0021Bilder von der Obstbaumschnittschulung am 31.10.2015 findet ihr hier:


Bei der Gartenpflege an Tiere denken

2412Den Garten im Herbst blitzblank aufzuräumen gehört schon lange in die Mottenkiste.

Nicht nur naturbegeisterte Neu-Kleingärtner wissen, dass Laubreste, Reisighaufen, verblühte Blumen und Samen- sowie Fruchtstände verschiedenen Tieren im Winter Unterschlupf und Futter bieten.

Stauden, Sträucher und Blumenreste liefern bestes Vogelfutter: Körnerfresser wie Finken, Ammern und Zeisige bedienen sich an den Samenständen von Blumen. Heimische Sträucher wie Schneeball und Heckenrosen bieten ebenfalls Nahrung für hungrige Vögel.  Holzartige Abfälle, die beim Zurückschneiden von Bäumen und Stauden entstehen,  können in einer Gartenecke zu einem Reisighaufen aufgeschichtet werden. Das ist ein idealer Platz für den Winterschlaf der Igel. Aber auch Kröten oder Eidechsen finden zwischen den Zweigen Schutz und Nahrung.

001Bei der Gartenpflege fallen weitere organische Abfälle an, die umweltfreundlich entsorgt werden können. Rasenschnitt, Laub und zerkleinerte Zweige ergeben Mulch. Eine circa  drei bis fünf Zentimeter dicke Mulchschicht verteilt auf die Beete schützt Boden und Pflanzenwurzeln. Mulch verhindert auch das Nachwachsen von Wildkräutern und bewahrt den Boden vor dem Austrocknen. Das organische Material bietet außerdem Regenwürmern und Bodenlebewesen reichlich Nahrung, die es so in wertvollen Humus und letztlich wieder in Pflanzennährstoffe umwandeln.

Quelle: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Bilder: Tom Wagner / Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Link: www.kleingarten-bund.de


Wenigenjenaer Sommerfest

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In Anlehnung an das Themenjahr der Stadt Jena „ROMANTIK.LICHT.UNENDLICHKEIT.“ stand das diesjährige Wenigenjenaer Sommerfest am 29. und 30.08.2015 unter dem Thema ROMANTISCHES WENIGENJENA.
Bilder von unserem Stand und des Regionalverbandes der Kleingärtner findet ihr hier:


Obstbäume ohne Netze schützen

2370Viele Hobbygärtner, die ihre Obstbäume oder -sträucher vor Vögeln schützen wollen, benutzen Netze zum Fernhalten der unerwünschten Essensgäste. Darauf sollte verzichtet werden, da Netze zu tödlichen Fallen für Vögel, und wenn sie bis zum Boden reichen, sogar für Igel werden können.

Statt Netze sollten Vogelscheuchen, Klappergeräte sowie bunte oder glitzernde Flatterbänder eingesetzt werden, die auch gut selbst hergestellt werden können.
2371Wer nicht auf Netze verzichten will, sollte nur solche Produkte wählen, deren Maschenweite 30 Millimeter nicht überschreitet. Um die Sichtbarkeit der Netze für die Vögel zu erhöhen, sollten sie bunt, am besten rot, blau oder orange sein und eine Fadendicke von mindestens einem Millimeter aufweisen. Die Baumkrone oder der Strauch sollten lückenlos und straff eingenetzt werden, damit die Vögel nicht hineinfliegen können. Einmal-Netze bekommen schneller Löcher und sollten zugunsten von robusten Qualitätsprodukten vermieden werden. Dies spart auch Rohstoffe.

Quelle: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Bilder: Tom Wagner / Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Link: www.kleingarten-bund.de


Hilfe, Wespen!

Jetzt fallen sie wieder im Trupp über Kuchen, Limonade und alles Süße her, als gäbe es keine Alternative: Wespen. Und genau so ist es auch. Ausgewachsene Wespen brauchen Zucker – und zwar als „Flugbenzin“. Da es um diese Zeit bereits an natürlichen Futterquellen wie Blütennektar mangelt, bedienen sie sich eben auch an Pflaumenkuchen, reifem Obst und Marmelade. Die Wespenlarven dagegen benötigen Eiweißnahrung. Deshalb fangen die Arbeiterinnen auch fleißig Fliegen, Raupen und andere Insekten, um sie damit zu füttern.
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Trotzdem: Wespen am  Kaffeetisch nerven. Für Gartenfreunde, die öfter am gleichen Platz im Freien Kaffee trinken, gibt es deshalb einen Tipp: Probieren Sie es mit einer Ablenkungsfütterung! Wespen lassen sich regelrecht trainieren, nur noch Zuckerwasser zu trinken, das man ihnen etwas abseits vom Kaffeetisch anbietet. Zunächst stellt man beispielsweise einen Blumenuntersetzer mit Zuckerwasser direkt neben den Tisch auf einen Hocker. Sobald die Wespen die bequeme Futterquelle, von der sie nicht verscheucht werden, entdeckt haben und regelmäßig aufsuchen, wird  der Hocker im Laufe des Kaffeetrinkens immer weiter weg gerückt, bis zu einem Platz, wo das flache Schälchen stehenbleiben soll. Wichtig ist, die Flugrichtung der Wespen zu  beobachten, damit die Anflugschneise nicht über den Kaffeetisch verläuft.

Beim nächsten Mal wird das Zuckerwasser schon vor dem Kaffeetrinken an seinen ausgesuchten Platz gestellt. Nach zwei, drei Versuchen steuern die Wespen in der Regel nur noch die bequeme Futterquelle an, und der Gartenfreund/die Gartenfreundin hat Ruhe  vor den Plagegeistern.

Wichtig ist es, das Schälchen nach der Mahlzeit sofort wieder zu entfernen. Die pfiffigen Insekten lernen so, dass es nur dann etwas für sie gibt, wenn der Kaffeetisch gedeckt ist. Ließe man den Futternapf stehen, würde es sich bei sämtlichen Wespen in der Umgebung „herumsprechen“, dass da eine Dauerzuckerquelle existiert. Man würde sich vor ungebetenen Gästen wohl kaum noch retten können.

Auch mit einem Wassersprühstrahl aus einer Sprühflasche können Wespen erfolgreich konditioniert werden. Wichtig hierbei ist, eine Sprühflasche mit einer auffälligen Farbe zu verwenden. Die Insekten lernen schnell, den Zusammenhang zwischen dem auffällig gefärbten Objekt und dem für sie bedrohlichen Sprühstrahl herzustellen. Wasser auf den Netzflügeln macht die Insekten nämlich manövrierunfähig und stellt für sie eine lebensbedrohliche Situation dar. Schon nach wenigen Tagen genügt es, die Flasche auf den Tisch zu stellen. Ursache und Wirkung haben sich nämlich ebenfalls schnell im Wespenvolk „herumgesprochen“.

Quelle: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Bilder: Tom Wagner / Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Link: www.kleingarten-bund.de


Schmetterlinge schützen

Schmetterlinge  gehören zu den beliebtesten Tieren, sicherlich sind sie die beliebtesten Insekten. Die  zu den Ordnung der  Schuppenflügler (Lepidoptera) gehörenden Falter hatten früher geradezu mythische Bedeutung: die alten Griechen nannten den Schmetterling „psyche“, gleichbedeutend mit Hauch, Atem, Seele.

2317Leider gehören Schmetterlinge aber auch zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Arten. Auch wer in seiner Umgebung einzelne Schmetterlinge in großer Zahl beobachten kann, wird meist Angehörige einiger weniger „Allerwelts-Arten“ wie Kohlweißling oder Kleiner Fuchs finden. Viele andere Arten haben dagegen ihre angestammten Lebensräume verloren. Dass Schmetterlinge vom Aussterben bedroht sind, ist nicht auf Deutschland beschränkt, sondern eine gesamteuropäische Erscheinung. Etwa 20 Arten sind noch weit verbreitet – das sind gerade mal 4 Prozent aller europäischen Tagfalter-Arten. Dagegen finden sich 198 Arten (also 40 Prozent) nur noch auf 1 Prozent oder weniger der Fläche Europas.

Die Ursachen für den Artenschwund lassen sich nicht einfach rückgängig machen, vor allem nicht schnell und von einem einzelnen Schmetterlingsfreund. Trotzdem hat jeder Gartenfreund, jede Gartenfreundin die Möglichkeit, den Garten in ein Schmetterlings-Paradies zu verwandeln. Das ist gar nicht so schwierig, im Grunde reicht die Beachtung dreier Grundregeln:

Schmetterlinge lieben Abwechslung
Die einzelnen Arten brauchen sehr unterschiedliche Lebensräume. Und selbst eine Art ist oft auf Vielfalt angewiesen. Ein Grund  dafür ist der Lebenszyklus mit den vier Entwicklungsstadien Ei – Raupe – Puppe – Imago (wie man den ausgewachsenen Schmetterling nennt). Bei manchen Arten ist die Raupe auf andere Pflanzen angewiesen als der erwachsene Schmetterling. Nur wo beides zur Verfügung steht, kann sich diese Art ansiedeln. Deshalb wird ein schmetterlingsfreundlicher Garten Abwechslung bieten: zwischen feucht und trocken, Licht und Schatten, offener Wiese und Gesträuch.
Viele Schmetterlings-Arten sind auf ganz bestimmte Pflanzen als Nahrungsquelle für die Raupen einerseits, und für den Schmetterling andererseits angewiesen. In einer jahrtausendelangen Entwicklung haben sich die Schmetterlingsarten auf „ihre“ Pflanzen spezialisiert, und das sind naturgemäß ursprüngliche „heimische“ Pflanzenarten. Mit importierten Exoten oder vielen Zuchtformen können die meisten Schmetterlinge, wie viele andere einheimische Insekten übrigens, wenig anfangen. Deshalb sollte man in seinemGarten den standort- und damit schmetterlingsgerechten Pflanzen genügend Platz einräumen.Bild 200

Keine Regel ohne Ausnahme
Selbstverständlich müssen jetzt nicht alle fremden Pflanzenarten aus dem Garten verbannt werden. Ein Garten kann – neben den einheimischen Arten – auch manchen Exoten Platz bieten. Und einige dieser „Fremdlinge“ werden sogar ausgesprochen gern von Schmetterlingen angenommen. Bekanntestes Beispiel ist der Sommerflieder (Buddleia), der aus gutem Grund auch „Schmetterlingsstrauch“ genannt wird.

Mut zur Wildnis
Auf einem akkurat gepflegten englischen Rasen umgeben von penibel gestutzten Koniferen wird kaum ein Schmetterling überleben. Neben Blütenpflanzen benötigen Schmetterlinge gerade auch vom Gärtner wenig geliebte Gewächse wie Brennnessel und Distel. Natürlich muss deshalb der Garten nicht gleich in eine Brennnessel-Plantage umgewandelt werden. Doch vielleicht gibt es eine abgelegene Ecke, etwa am Kompostplatz, in der man es einfach wachsen lassen kann. Vielleicht kann auf einem Streifen des Rasens auf eine regelmäßige Mahd verzichtet und bunter „Wildwuchs“ zugelassen werden. Vielleicht pflanzt man sogar ganz bewusst die eine oder andere „Schmetterlingspflanze“ an. Grundsätzlich gilt: je naturnäher der  Garten ist, desto eher werden sich auch Schmetterlinge darin wohlfühlen.
Eine Broschüre gibt’s hier: www.bund/schmetterlinge.de

Quelle: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Bilder: Tom Wagner / Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Link: www.kleingarten-bund.de


Flächenliste übergeben: Arbeitsgruppe schlägt Alternativen für die Wohnbebauung vor

 

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Eine Arbeitsgruppe hat heute Stadtentwicklungsdezernenten Denis Peisker eine Liste mit 74 möglichen Wohnbauflächen übergeben, die hauptsächlich von den Stadträten Reinhard Wöckel (Linke), Heidrun Schrade (Bürger für Jena) und Heidrun Jänchen (Piraten), Vertretern des Regionalverbandes der Kleingärtner Jena/Saale-Holzland, Ortsteilräten und Ortsteilbürgermeistern sowie Mitgliedern des Kleingarten-Beirates erarbeitet worden ist. Ausschlaggebend war die Vorstellung des Konzeptes „Wohnen in Jena 2030“. Weitere Vorschläge für mögliche Wohnbau-Flächen bitte an:
unser-jena@gmx.de

Hier der Link zum Beitrag: www.jenatv.de
und hier der Beitrag der Ostthüringer Zeitung


Bilder von unserer Maibaumfeier findet Ihr in der Galerie

 

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 Hummeln schützen und fördern

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Hummeln sind die Frühlingsboten unter den Insekten. Sie gehören zu den Wildbienenarten. Als erste Blütenbestäuber im Jahr sind sie bereits bei niedrigen Temperaturen und noch vor ihren Verwandten, den Solitär- und Honigbienen, unterwegs. Für die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen kommt ihnen daher eine besondere Bedeutung zu. Außerdem sind viele Nutz- und Wildpflanzen speziell auf die Bestäubung durch Hummeln angewiesen, viele Blütenpflanzen und Hummeln sind koevolutionär angepasst.

Wer möchte, kann den Hummeln neben einem geeigneten Nahrungsangebot im zeitigen Frühjahr auch noch einen Nistplatz anbieten. Hummelkästen gibt es als Bausatz zu kaufen oder man kann sie ganz leicht selbst anfertigen. Ein naturnaher Garten und auch ein Balkon können so für die Hummeln so zu einem willkommenen Überlebensraum werden.

Sie sind äußerst friedlich und können sogar vorsichtig auf die Hand genommen werden. Wenn im Frühjahr die Königinnen auf Nestsuche sind, ist es manchmal sogar erforderlich, die Tiere anzufassen, um sie auf den rechten Weg zu bringen. Hummeln benutzen ein Nest selten zweimal. Dennoch muss nicht jedes Jahr ein neuer Hummelkasten gebaut werden. Kontrollieren Sie am alten Hummelkasten, ob Einflugschneise und Schlupfloch noch zugänglich sind und ob im Innenraum genügend Platz vorhanden ist. Räumen Sie den Hummelkasten von toten Hummeln und Verunreinigungen und setzen Sie ihn wieder an seinen Platz. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn jedes Jahr im Herbst tote Hummeln unter den Bäumen liegen. Das ist der Lauf der Natur. Nur die befruchteten Königinnen überwintern und gründen im Frühjahr einen neuen Staat.

Hummeln schützen und fördern-001Wenn Sie im Frühjahr eine geschwächte Hummel-Majestät in Ihrem Garten finden, helfen Sie ihr mit einem Esslöffel Zuckerwasser oder verdünntem Honig. Setzen Sie die Königin anschließend direkt am Hummelkasten ab. Mit etwas Glück baut die Königin ihre erste Wabe, legt einige erste Eier und versorgt die daraus schlüpfenden Larven mit Pollen, den sie an Blüten sammelt. Für sich selbst braucht sie Nektar, den sie als Schlechtwettervorrat zu Honig umwandelt und in Wachstöpfchen lagert. Wer jetzt im zeitigen Frühjahr einer Hummelkönigin hilft, rettet nicht nur ein einziges Tier, sondern gleich einen noch im Entstehen begriffenen Hummelstaat.

Quelle: Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Bilder: Tom Wagner / Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Link: www.kleingarten-bund.de


Gemeinsam für mehr Grün

seltener gebänderter Pinselkäfer (Trichius fasciatus) in der Gartenanlage »Am Jenzig«

2Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) bekräftigten auf einem Arbeitstreffen, ihre erfolgreiche Kooperation 2015 fortsetzen zu wollen. Beide Verbände treten für den Erhalt großflächiger Gartenanlagen und die Förderungnaturnaher Gärten als wichtige Refugien für viele Tier- und Pflanzenarten sowie als Erholungsräume für Stadtbewohner ein.Zusammen möchten sie für naturnahes Gärtnern begeistern. Schnittstellen bestehen bereits bei der NABU-Aktion „Stunde der Garten-/ Wintervögel“, die der BDG ideell und praktisch unterstützt.Viele Kleingärtner sind zugleich passionierte Vogelfreunde. Beide Verbände unterzeichneten zudem die Charta

seltener gebänderter Pinselkäfer (Trichius fasciatus)
in der Gartenanlage »Am Jenzig«

„Zukunft Stadt und Grün“. Die Charta verweist unter anderem auf die Beiträge von urbanem Grün für eine nachhaltige seltener gebänderter Pinselkäfer (Trichius fasciatus) in der Gartenanlage »Am Jenzig«Stadtentwicklung.Darüber hinaus erarbeiteten BDG und NABU einen Maßnahmekatalog zur ökologischen Aufwertung von Kleingärten. 2015 stehen weitere Themen zur Förderung des naturnahen Gärtnerns im Einklang mit Mensch, Stadt und Natur auf der Agenda, etwa ein Positionspapier zu torffreiem Gärtnern.

Link: www.nabu.de   |  Download: Charta Zukunft Stadt und Grün
Quelle: BDG Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.


Naturgemäßer Obstbaumschnitt: Zu einer Obstbaumschnittschulung lud am 07. März der Regionalverband der Kleingärtner Jena / Saale-Holzlandkreis e.V in den Kleingartenverein »Am Jenzig« e.V. ein. 1 Bei schönem Wetter trafen sich hier etwa 55 Fachberater und Gäste aus zwei verschiedenen regionalen Verbänden, Jena/Saale-Holzland und Apolda/Weimarer Land zu einer Fachberaterschulung. Kaum ein anderes Thema beherrscht den Obstbau so, wie die Frage nach dem „fachgerechten“ und „Naturgemäßen“ Schnitt. 2Nach etwas Theorie im dem 1938 erbauten Vereinsheim des Kleingartenvereines »Am Jenzig« fand danach der praktische Baumschnitt an verschiedenen Obstsorten statt. Es wurde gezeigt, wie mit einfachen Schnittmaßnahmen für gesundes Wachstum und mehr Ertrag gesorgt werden kann. Bei guter Pflege können Obstbäume bis zu 100 Jahre leben und Früchte tragen. Kaum jemand wusste, das mit dem Edelborsdorfer die älteste dokumentierte Apfelsorte in Deutschland und wahrscheinlich auch in Europa (1177 erstmals urkundlich erwähnt) vermutlich aus Porstendorf stammt. Diese Apfelsorte wird in älteren Büchern als König der deutschen Äpfel bezeichnet.
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Quelle: Ostthüringer Zeitung (OTZ)


Spende zum Wiederaufbau des Pavillons auf der Camsdorfer Brücke

spendenuebergabe_pavillonDie KGV „Am Jenzig“e.V. und „Talstein“ e.V., mit gemeinsamen Ursprung, bestehen in diesem Jahr 80 Jahre und feierten diese Ereignis am 5. Juli mit einem gemeinsamen Sommerfest im Biergarten der Vereinsgaststätte „Distelschänke“ am Jenzig, was nicht nur bei den Mitgliedern der Vereine sondern auch bei den Ehrengästen und den Gästen aus dem Ortsteil Wenigenjena sehr gut ankam.

Dank einer Vielzahl eigener Aktivitäten und durch materielle und finanzielle Unterstützung durch verschiedene Sponsoren und des Regionalverbandes Jena/Saale-Holzland-Kreis der Kleingärtner e.V. wurde das Vereinsfest mit einem positiven finanziellen Ergebnis abgeschlossen.

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Als Ausdruck der Verbundenheit mit dem Ortsteil Wenigenjena haben die Vorstände beider Vereine beschlossen die aufgerundeten Erlöse aus dem Kuchenbasar und der Tombola in Höhe von 250,00 € dem Verein Brückenheiliger St. Michael zum Wiederaufbau des Pavillons auf der Camsdorfer Brücke zu spenden und somit einen Beitrag zur weiteren Stärkung der Attraktivität des Ortsteiles zu leisten.

Durch Vertreter beider Kleingartenvereine wurde die Spende am 02.12.2014 dem Vorsitzenden des Brückenvereines anlässlich dessen Mitgliederversammlung übergeben.


NABU SHK e.V: Naturnahe Gärten im Landkreis – Oasen der Artenvielfalt

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Das Foto zeigt die Raupe der seltenen Ahorn-Rindeneule (Acronicta aceris) in der Kleingartenanlage am Jenzig (Bild: DS)

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Die für den Menschen völlig harmlose und ungiftige Schlingnatter (Coronella austriaca) konnte in der Kleingartenanlage am Jenzig nachgewiesen werden (Bild: DS)

Kleingärtner und Gartenbesitzer tragen im erheblichen Maße zum Erhalt vieler Pflanzen und Tiere bei, wie Untersuchungen des NABU SHK e.V. zeigen. Vor allem naturnah bewirtschaftete Gärten, auflässige Gartenanlagen, weitläufige Landschaftsgärten und Streuobstlagen sind wertvolle Oasen für viele Organismen wie Insekten, Vögel, Reptilien und Kleinsäuger sowie für Wildblumen, Sträucher und Kräuter. Eine hohe Fülle von Arten wie Wildbienen, Hummeln, Ameisen,Schmetterlingen und Singvögeln konnten in verschiedenen Gärten in und um Jena, sowie in dörflich geprägten Bauerngärten im südlichen Landkreis nachgewiesen werden. Gebunden ist dieser Artenreichtum an blumenreiche Wiesen, Hecken aus Schlehe, Weißdorn, Heckenrose, Hasel, Schneeball, alte Obstbäume verschiedener Apfel-, Birnen- und Kirschsorten, Brombeer- und Himbeergebüsche, Brennesselfluren, Ödlandstreifen, einheimische Laubbäume, Altholz sowie Wildkräutervorkommen. Diese hohe Vielzahl an Vogelarten, um eine Tiergruppe herauszugreifen, beweist günstige Lebens- und Reproduktionsbedingungen in den naturbelassenen Gärten, denn nur dort können sich eine Vielzahl verschiedener Insekten entwickeln, die die Nahrungsgrundlage für diese Vogelarten bilden wie Ameisen, Käfer, Fliegen, Würmer, Raupen u. a. Hinzu kommen Ruhefaktoren, Abgeschiedenheit, natürliche Kreisläufe und natürliche Standortfaktoren. Das schließt den Einsatz von Pflanzenschutz- und Unkrautvernichtungsmittel aus. Die Kompostierung der Gartenabfälle gehört zum naturnahen Gärtnern dazu und wird in den beobachteten Gärten praktiziert. Hier die Ergebnisse der Beobachtungen:
Sehr erfreulich waren die zahlreichen Brutnachweise im Mai und Juni 2006 bis 2011 von Singvögeln in den von uns beobachteten Gärten wie beispielsweise des Gartenrotschwanzes, der Mönchsgrasmücke und der Gartengrasmücke, die eine zunehmende Bestandsentwicklung aufweisen.
Weitere Brutvögel waren Zaungrasmücke, Hausrotschwanz, Blaumeise, Kohlmeise, Weidenmeise, Ringeltaube, Amsel, Star, Grünfink, Stieglitz, Gartenbaumläufer, Heckenbraunelle sowie selten auch der Wendehals, eine bedrohte, selten bei uns vorkommende Spechtart, die sich im Bestand zumindest stabilisiert hat. Auch die Artenvielfalt der Insektenwelt ist bemerkenswert.
Wir als NABU – Verband freuen uns sehr über den großartigen Beitrag, den die Gärtner bewusst im Landkreis zum Erhalt der regionalen biologischen Vielfalt leisten.
Quelle: NABU SHK e.V. Klaus Götze, Vorsitzender/Rudolf Heyer, Ornithologe


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Gemeinsame Feier des 80-jährigen Bestehens
Im Sommer 2014 feierten die Jenaer KGV „Am Jenzig“e.V. und „Talstein“ e.V., die beide ihren Ursprung in dem im Jahre 1934 gegründeten „Schrebergartenverein Am Jenzig“ haben, mit einem gemeinsamen Sommerfest im Biergarten der Vereinsgaststätte „Distelschänke“ am Jenzig ihr 80-jähriges Bestehen, was nicht nur bei den Mitgliedern beider Vereine sondern auch bei den Ehrengästen und den Gästen aus dem Ortsteil Wenigenjena sehr gut ankam.
Der Einladung beider Vereine waren nicht nur die Vorsitzenden und die Geschäftsführerin des Regionalverbandes Jena/Saale-Holzland-Kreis der Kleingärtner e.V., Sponsoren und Gäste des Wohngebietes Wenigenjena sondern auch Vertreter einzelner Fraktionen des neu gewählten Jenaer Stadtrates gefolgt.IMG_4035-1
In einem Gartenrundgang wurde den Kommunalpolitikern durch den Vorsitzenden des KGV „Am Jenzig“e.V. Jörg Hobrack erneut dargelegt, dass es keine Lösung ist wertvolles Gartenland in Bauland für Einfamilienhäuser und teure Eigentumswohnungen umzuwandeln und somit den Grüngürtel der Stadt weiter zu reduzieren. Es scheint auch immer mehr Kommunalpolitiker bewusst zu werden das, wenn die grüne Lunge der Stadt stetig stückchenweise verkleinert würde, dann könnte ihren Bewohnern irgendwann das Atmen schwer werden. Spätestens dann wäre es auch mit der Lukrativität von Lage und Landschaft vorbei mit der heute die Stadt noch wirbt.
Das haben auch immer mehr Menschen, die für die Stadt Verantwortung tragen erkannt und den Kleingärtnern Unterstützung beim Erhalt der grünen Oasen zugesagt.
Dank einer Vielzahl eigener Aktivitäten unddurch materielle und finanzielle Unterstützung durch verschiedene Sponsoren und des Regionalverbandes Jena/Saale-Holzland-Kreis der Kleingärtner e.V. wurde das Vereinsfest mit einem positiven finanziellen Ergebnis abgeschlossen.
Als Ausdruck der Verbundenheit mit dem Ortsteil Wenigenjena haben die Vorstände beider Vereine beschlossen die aufgerundeten Erlöse aus dem Kuchenbasar und der Tombola in Höhe von 250,00 € dem Verein Brückenheiliger St. Michael e.V. zum Wiederaufbau des Pavillons auf der Camsdorfer Brücke zu spenden und somit einen Beitrag zur weiteren Stärkung der Attraktivität des Ortsteiles zu leisten. Durch Vertreter beider Kleingartenvereine wurde die Spende am 02.12.2014 dem Vorsitzenden des Brückenvereines anlässlich dessen Mitgliederversammlung übergeben.

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